Benefiz-Konzert für Taifun-Opfer auf den Philippinen

Den Bericht über das Konzert am 1. Dezember 2013 gibt es hier

 

Alte Fotos der Kirchen finden Sie hier

 


Motorrad-Gottesdienst in Gau-Odernheim: Hier

Motorrad-Gottesdienst in Gau-Köngernheim: Hier

Wie früher fürs Klassenfoto: Mathias Jaberg (Architekt); Andreas Rose (Pfarrer); Erich Lauer (Kirchenvorstand)
Wie früher fürs Klassenfoto: Mathias Jaberg (Architekt); Andreas Rose (Pfarrer); Erich Lauer (Kirchenvorstand)

Die "Alte Schule" soll ihr Gesicht behalten

Das alte Schulhaus in Gau-Köngernheim wird nach historischer Vorlage renoviert


18. Oktober 2011


Etwas wehmütig blickt Erich Lauer die Schulstraße in Gau-Köngernheim entlang. "Bis dahinten zur Kreuzung ging früher unser Schulhof", beschreibt der ehemalige Gau-Köngernheimer Schüler den Bereich, der früher als Aufenthaltsbereich während der Pausen genutzt werden durfte. Heute gehört Erich Lauer zum Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde und setzte sich in dieser Funktion für eine umfangreiche Renovierung des alten Schulgebäudes ein.


Bereits im 17. Jahrhundert stand an der Stelle der "Alten Schule" das Schulhaus des Ortes. 1859 wird in der Chronik von Gau-Köngernheim die "evangelische Confessionsschule mit 50 Kindern, 27 Knaben und 23 Mädchen" erwähnt. Bis ins späte 19. Jahrhundert gehörte das Gebäude der Gemeinde. Als 1882 ein Neubau finanziert werden musste und die Gemeinde das Geld nicht aufbringen konnte, sprang die evangelische Kirchengemeinde ein und trug die Kosten von 10.980 Mark für die Baumaßnahmen. Dafür wurden Gebäude und Gelände an die Kirchengemeinde übertragen, verbunden mit der Verpflichtung, das Schulgebäude zu erhalten. Dieser Auflage kam die Kirchengemeinde bis zur Auflösung der Schule im Jahr 1966 nach. Zwischen 1970 und 1976 wurde das Gebäude schließlich renoviert, im ersten Stock entstand ein evangelischer Gemeinderaum, der Rest des Hauses wurde als Wohnung vermietet.


Am 20. Juni haben die Handwerker in der Schulgasse 2 ihre Arbeit aufgenommen. Im Fokus der laufenden Renovierungsarbeiten stehen der Einbau einer Toilettenanlage, um das Gebäude für Veranstaltungen nutzbar zu machen, die thermische Isolierung sowie die Außensanierung des Hauses und damit der Erhalt der historischen Fassade. Nach dem Umbau wird das Erdgeschoss privat vermietet und das Obergeschoss für Veranstaltungen genutzt. Dabei komme ein breitangelegtes Nutzungskonzept zum Tragen, so die Auskunft von Pfarrer Andreas Rose. Auf Grund der Altersstruktur in der Gemeinde wäre eine rein kirchliche Nutzung an den Bedürfnissen vorbei gedacht. Neben Angeboten für Kinder und Jugendliche, die seitens der Kirchengemeinde geplant sind, wird der Raum auch für nicht-kirchliche Zwecke, etwa für einen Sprachkurs, zur Verfügung gestellt werden.

Mathias Jaberg (Architekt) und Andreas Rose (Pfarrer) bei der Einweihungsfeier (v.l.n.r.).
Mathias Jaberg (Architekt) und Andreas Rose (Pfarrer) bei der Einweihungsfeier (v.l.n.r.).

Um das historische Gebäude erhalten zu können, schultert die Evangelische Kirche eine Bausumme von 150.000 Euro. Die Landeskirche (Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Darmstadt) trägt 100.000 Euro, die evangelische Kirchengemeinde Gau-Köngernheim finanziert 50.000 Euro. Um den dafür aufgenommenen Kredit rasch tilgen zu können, hofft die Kirchengemeinde auf Spenden. Diese können unter folgender Kontoverbindung erbracht werden: Konto-Nr. 4008018, Inhaber: Evangelische Regionalverwaltung Rheinhessen, Sparkasse Worms-Alzey-Ried, BLZ 553 500 10, Verwendungszweck: Alte Schule Gau-Köngernheim


Quelle: Yvonne Schnur


http://www.allgemeine-zeitung.de/region/alzey/vg-alzey-land/gau-odernheim/11595850.htm


Adax Dörsam und Clemens Bittlinger
Adax Dörsam und Clemens Bittlinger

Clemens Bittlinger und Adax Dörsam
am 17.6.10 um 19.30 Uhr in der Ev. Kirche Gau-Odernheim

„HabSeligkeiten“ – das neue Album

Nur drei Dinge dürfen Sie mitnehmen auf die Insel Ihrer Träume. Welche drei Habseligkeiten würden Sie begleiten? Was ist wirklich wichtig und wie viel Krims Krams schleppen wir mit uns herum? Was macht uns Selig, also wirklich glücklich und was häufen wir mehr oder weniger gedankenlos an, ohne, dass es uns letztlich wirklich etwas bedeutet?

Mit seinem neuen Soloalbum HabSeligkeiten trifft Liedermacher & Pfarrer Clemens Bittlinger einmal mehr den Nerv der Zeit. Seit einem Jahr hat Bittlinger zusammen mit seinen Produzenten Adax Dörsam, Dieter Falk und David Plüss an diesem Werk gefeilt. Herausgekommen ist ein wundervolles Album prall gefüllt mit einfühlsamen Melodien, erstklassigen Texten und äußerst abwechslungsreichen Arrangements. „Menschenkino“ heißt der erste Song, im Swingarrangement und beschreibt wie Menschen einander immer wieder genussvoll beobachten und einordnen. Mit „Einfach gut“ folgt ein soulig Gitarren orientierter Popsong aus der Produktionsküche des Erfolgsproduzenten Dieter Falk (Popstars): „Es gibt Menschen, die tun einfach gut ...“. Der langjährige Bittlinger Freund und very special guest: Hartmut Engler (PUR) gestaltet die Backingvocals zu „Hätt’mir nie träumen lassen ...“, einer homage an die eigenen Kinder. Dann geht die Sonne auf und als Reggae kommt einem der Titelsong „HabSeligkeiten“ entgegen. Trauer und Hoffnung, Humor und Wut auf Ignoranz, das sind die Grundthemen dieses neuen Bittlinger Programmes. Ein offizieller Song zum Kirchentag 2009 „Mensch, wo bist Du?“ darf hier ebenso wenig fehlen, wie die augenzwinkernde Einladung an den Papst: „Mensch, Benedikt, ich würde gerne ein paar Schritte mit dir gehn ...“. Ein echtes Schmankerl auch: der Song „Lass das Haar mal in der Suppe ...“ im Duett mit dem österreichischen Liedermacher Peter Horton. Apropos „Schmankerl“ ausschließlich um das liebe Essen dreht sich der humorvoll verspielte Song „Unterwegs auf Reisen“ mit einer akustisch-kulinarischen Reise vom „Italiener“ über den „Chinesen“ bis hin zum „Griechen“.

Clemens Bittlinger ist Pfarrer und DER evangelische Liedermacher. Mit über 200.000 verkauften CDs Gesamtauflage und jährlich hundert Konzerten bundesweit zählt er zu den erfolgreichsten Interpreten seines Genres. Längst sind seine Lieder wie „Aufstehn, aufeinander zu gehn“, „So soll es sein“ oder „Sei behütet“ in zum Teil millionenfacher Auflage zu Klassikern in den Kirchengemeinden geworden. Nach den Erfolgsalben „Fingerspitzengefühle“ und „Perlen des Glaubens“ wird der preisgekrönte Singer- Songwriter nun auch das neue Programm „HabSeligkeiten“ zusammen mit seinen hervorragenden Musikern bundesweit und live präsentieren – in Gau-Odernheim mit Adax Dörsam.

Weitere Informationen: www.clemens-bittlinger.de

Clemens Bittlinger und Adax Dörsam beim Fest Rund um die Kirch' 2007 in Gundernhausen: Fotostrecke